Mönchspfeffer
Mönchspfeffer ist eine Pflanzenart, die zu der Gattung Vitex gehört. Der Mönchspfeffer war auch im Mittelalter als Keuschbaum bekannt, weil er angeblich den Geschlechtstrieb schwächen sollte. Heutzutage wird diese Pflanze hauptsächlich für Zyklusstörungen oder auch bei Kinderwunsch eingesetzt. Zu den Merkmalen des Mönchspfeffers lässt sich sagen, dass der Strauch eine Höhe von bis zu gigantischen vier Metern erreichen kann. Die Zweige der Pflanze ist hellbraun, während die Blüten klein sind und eher eine bläuliche Farbe haben.
Visuell wirkt der Mönchspfeffer wie Hanf, weswegen es in der Vergangenheit schon oft zu Verwechslungen gekommen ist. Im den Sommermonaten Juli und August ist die Blütezeit, die Pflanze wächst nur an feuchten Plätzen oder am Flussufer. Die Frucht wird vor allem als Gewürz gebraucht, das man im Essen verwendet. Viele Experten empfehlen den Mönchspfeffer auch mittlerweile als nützliches Potenzmittel, das die Gelbkörperhormone anregen soll. Dabei wird ein Tee zubereitet, der insbesondere dem Zyklus der Frau zu gute kommt. Die Prolaktinausschüttung wird einfach verringert und dadurch steigt die Fruchtbarkeit. Dies ist ein einfaches Mittel für die Steigerung der Fruchtbarkeit. Pubertierende, Schwangere und Frauen in der Stillzeit sollten kein Mönchspfeffer zu sich nehmen, da es schlechte Auswirkungen auf den inneren Kreislauf und auf das Erscheinungsbild haben kann.
Zu kaufen gibt es die Mittel, die aus der Pflanze gewonnen werden, an vielen Orten. In der Apotheke gibt es dieses Mittel als Tropfen oder im örtlichen Supermarkt als Frucht. Der Herkunftsort der Pflanze ist auf eine größere Region ausgelegt. In Asien und in Südeuropa wird der Mönchspfeffer als Zierpflanze gezogen. In südlichen Regionen kann die Pflanze sogar als Pfefferersatz dienen, während die scharfen Blätter auch im Bier als Hopfenersatz verwendet werden, was man aber in europäischen Gegenden nie als Notfallmittel verwenden sollte, da es wie gesagt bei einigen Menschengruppen ungewollte Nebenwirkungen hervorrufen kann und diese dann oft lang anhaltend sind.